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Kultur in Bewegung



Integration über Musik-Bewegungs-Projekte, Performances und mehr

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Präsentationen sind in diesem Jahr u.a. geplant in Wattenscheid, Swidbergstraße, Dortmund, Jugendförderkreis, Gelsenkirchen, JZ Tossehof, Essen, Hauptschule Wächtler Straße sowie in Duisburg Beeck und Duisburg Hochfeld. 

 

Bericht zur Zielvereinbarung zum Praxisfeld „Musik und Bewegung“

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Bericht zur
Zielvereinbarung zum Praxisfeld „Musik und Bewegung“

Projekt „Kultur in Bewegung: Integration über neue Musik-Bewegungskonzepte, Performances und mehr“

 

Die Pilotreihe war darauf ausgerichtet:

  1. Projektaktivitäten an neuen Standorten im Ruhrgebiet aufzubauen;
  2. Neue Zielgruppen zu erreichen;
  3. Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte (Migrationshintergrund) über die Projektarbeit zu integrieren;
  4. Impulse für neue Aktivitäten vor Ort zu geben.

 

Insgesamt wurden in diesem Praxisfeld an 27 neuen Standorten Projekte im Ruhrgebiet durchgeführt. Es wurden neue Zielgruppen erreicht und neue Kooperationen aufgebaut.

Die 382 Projektteilnehmer verteilen sich wie folgt: 169 Kinder (6-12 Jahre) sowie
213  Jugendliche (13 – 17 Jahre). Der überwiegende Anteil der Projektteilnehmer waren Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund; etwa 70 -80 %. 

 

Für die Zielvereinbarung wurden drei Projektstandorte ausgewählt:

  1. Jugendzentrum in einem Stadtteil mit einem hohen Bevölkerungsanteil von Familien nicht deutscher Herkunft: das Jugendzentrum-Falken in Duisburg Beeck
  2. Eine Grundschule im nördlichen Stadtteil von Essen; ebenfalls mit einer hohen Bevölkerungsdichte von Familien nicht deutscher Herkunft und einer hohen Arbeitslosenquote: Grundschule Nordviertel
  3. Eine Hauptschule ebenfalls aus Essen mit einem hohen Anteil an Schülern aus Familien nicht deutscher Herkunft: HS Wächtlerstrasse

 

Oberziel 1 Interdisziplinäre Musikprojekte im Kontext der Jugendarbeit / Jugendhilfe in einer großen Angebotsvielfalt für breite Zielgruppenprofile umsetzen und weiterentwickeln.

 

Oberziel 2 Erschließung neuer Zielgruppen bzw. Standorte in Verbindung mit neuen Projektaktivitäten im Praxisfeld von „Musik und Bewegung“

 

Wirkungsziele

  • Förderung der Integration von Kindern und Jugendlichen; u.a. nicht deutscher Herkunft und mit Migrationshintergrund über Projektinitiativen im Praxisfeld „Musik und Bewegung“ an drei Projektstandorten im Ruhrgebiet.

 

  • Gewährleistung von Partizipation der Teilnehmer/innen bei der Umsetzung verschiedener Angebotsformen im Praxisfeld von „Musik und Bewegung“.
  • Initiierung von sozialen Anerkennungsprozessen über die Projektarbeit

 

Aufgrund der Interessenlage und Bedarfe, die vor Ort in Abstimmungsgesprächen deutlich wurden, wurden in den drei Auswertungsprojekten folgende Schwerpunkte praxisnah umgesetzt:

Im Jugendzentrum der Falken in Duisburg-Beeck: HipHop und Breakdance

In der Essener Grundschule Nordviertel: Kinder machen Programm: Streetdance, HipHop

In der Essener Hauptschule Wächtlerstrasse: HipHop

 

Wer waren die Projektteilnehmer?
In welchem sozial-räumlichen Umfeld wuchsen sie auf?

Projektstandort: Jugendzentrum der Falken, Duisburg-Beeck

Die Projektteilnehmer in Duisburg-Beeck kamen aus der Türkei, dem Libanon, Albanien und dem Kosovo. Das sozial-räumliche Umfeld, in dem sie aufwachsen, ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass hier viele Familien mit Migrationshintergrund leben. Der Schulentwicklungsplan Duisburg (2006) beziffert für den Stadtteil den Anteil an Familien nicht deutscher Herkunft mit 41.3 %.

Die Teilnehmer begrüßten, dass das Projekt über einen längeren Zeitraum durchgeführt wurde und nicht nur „ein paar Termine“ angeboten wurden. Entscheidend für sie war auch, dass das mit dem Referenten Orhan Feijzulovic ein bekannter Performer aus ihrem Stadtbezirk war, der sie unterstützte und förderte und mit dem sie sich identifizieren konnten.

Die Projektdauer von 31 Terminen ermöglichte eine kontinuierliche Arbeit und wirkte dementsprechend nachhaltig. Über das Projekt konnten einige Jugendliche erreicht werden, die sonst nur schwer erreichbar sind, so eine Einschätzung eines Jugendarbeiters. Durch die kontinuierliche Arbeit wuchs eine heterogene Gruppe zu einem Team, zu einer Crew, zusammen.

An dem Projekt nahmen  8 – 10 Jugendliche im Alter von 14 – 17 Jahren teil.

 

 

Projektstandort: Grundschule Nordviertel, Essen

 

An dem Projekt nahmen Kinder überwiegend aus Nordafrika und aus Familien türkischer Herkunft teil. Viele von ihnen wachsen in einem schwierigen sozialen Umfeld auf – viele in Familien, die Transferleistungen beziehen. Nach Auskunft der Schulleitung verzeichnet die GGS Nordviertel einen zunehmenden Anteil von Schülern nicht deutscher Herkunft; zurzeit liegt er bei 80 %.

 

Zum ersten Mal wurde in der Grundschule ein Projekt mit dem Schwerpunkt (Streetdance; HipHop) durchgeführt. Durch die Projektarbeit wurden Kinder aus unterschiedlichen Klassenverbänden und sozialen Milieus integriert; vor allem Kinder, die sonst im Schulalltag durch große Verhaltensauffälligkeiten auffielen, zeigten sich plötzlich in dem Projekt von einer anderen Seite; sie engagierten sich mit großer Begeisterung in der Projektarbeit. Diese positive Entwicklung gab der Schulleitung den Anstoß weitere Projekte mit diesem Schwerpunkt den Schülern anzubieten.

Die Teilnehmerzahl lag zwischen 10  und 14 Kindern (Alter 9-10 Jahre).

 

 

Projektstandort: Hauptschule Wächtlerstraße, Essen

Die Hauptschule „Wächtlerstrasse“ liegt in einem Stadtbezirk, dessen Sozialprofil vor allem durch eine wachsende Bevölkerung nicht deutscher Herkunft von 49,4 % geprägt ist. Der Anteil an Bewohnern mit Hilfeleistungen wird in der Sozialstatistik des Stadtbezirks mit ca. 36,6 % angegeben.

Die Hauptschule Wächtlerstraße verzeichnet einen zunehmenden Anteil von Schülern nicht deutscher Herkunft von ca. 60 %.

Die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren aus den unterschiedlichen Herkunftsländern und Jugendszenen („Communities“) brachten ihr Engagement in die Projektarbeit ein. Die Jugendlichen aus dem Libanon, Kongo, Serbien sowie aus türkischen Familien wachsen in einem schwierigen sozialen Umfeld auf.

Der Schulsozialarbeiter bestätigte, dass mit dem Projekt Zielgruppen  zusammengebracht wurden, die sonst in der Freizeit nicht von der Jugendarbeit erreicht würden („Jugendzentrum ist langweilig“).

Michael Kassner:
„Die Hauptschule an der Wächtlerstraße ist eine Schule, die gewiss alle Kriterien erfüllt, die zum Thema `Integration und Förderung’ von Jugendlichen gehört. Ich würde sagen, dass der Ausländeranteil bei fast 100 Prozent liegt, und alle Jugendlichen ein oder mehrere Probleme mit sich herum schleppen. Das hohe Aggressionspotential – gepaart mit der Selbstdarstellung einer Person – ließe einen Außenstehenden große Augen kriegen. Die ersten Stunden hatte ich einen Sozialarbeiter im Raum, der, wenn es zu kleineren „Ausschreitungen“ gekommen wäre, hätte sofort reagieren können.
Ich fand aber schnell den Draht zu den Jugendlichen und so war nach kurzer Zeit das Eis gebrochen. Meine Arbeit wird voll gewürdigt und wird mit Begeisterung aufgenommen. Also ich würde sagen: Auftrag erfüllt! Auf zur nächsten Runde!“

 

 

Ergebnisse der Teilnehmerbefragungen, Gruppenbefragungen und weiterer Auswertungen

 

  1. Zusammensetzung der ProjektteilnehmerInnen

Das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen war in den Projekten in Duisburg-Beeck und HS Wächtlerstrasse sehr homogen. In der GGS Nordviertel nahmen mehr Mädchen als Jungen teil.

  1. Die Frage „Wie hat Dir die Veranstaltung gefallen?“ beantworteten die TeilnehmerInnen an allen Projektstandorten mit „sehr gut“ und „gut“.

 

3. Die Frage „Hast Du in der Veranstaltung Neues erfahren / ausprobiert / erlebt?“
beantworteten die TeilnehmerInnen an den allen Projektstandorten sehr positiv.

  1. Für die Teilnehmer war besonders „wichtig“:

1. „Spaß zu haben“;
2. „Etwas gelernt zu haben“;
3. „Mit Freude mitzumachen“;
4. „Selber zu üben und zu trainieren.“
5. Andere kennen zu lernen

 

Die Ergebnisse des Auswertungsrasters sind:

Projektstandort: Duisburg-Beeck

Besonders hohe Werte erzielten die folgenden Angaben (100%):

  1. „Ich habe gelernt, auf andere offen zuzugehen.“
  2. „Ich habe gelernt, eigene Lernfortschritte wahrzunehmen.“
  3. „Ich habe Neues gelernt.“
  4. „Ich habe gelernt, toleranter zu sein.“
  5. „Ich habe gelernt, auf andere besser einzugehen.“
  6. „Ich habe gelernt, im Team mit anderen eine Präsentation zu erarbeiten und umzusetzen.“

 

Die weiteren Einschätzungen wurden ebenfalls hoch bewertet (87%):

  1. „Es hat Spaß gemacht, andere zu begeistern.“
  2. „Ich habe gelernt, den eigenen Körper zu beherrschen.“
  3. „Ich habe gelernt, mit anderen gemeinsam in einer Gruppe zu arbeiten.“
  4. „Ich habe gelernt, aufeinander zu achten.“
  5. „Ich habe gelernt, andere zu unterstützen.“
  6. „Ich habe gelernt, mich zu konzentrieren.“
  7. „Ich habe gelernt, Reihenfolgen (Ordnungen) einzuhalten.“
  8. „Ich habe gelernt, dass etwas scheinbar`Leichtes`schwer sein kann.“
  9. „Ich habe gelernt, die Besonderheit des Anderen anzuerkennen.“
  10. „Ich habe gelernt, Geduld aufzubringen.“

Mit der Bewertung „Stimmt so gerade“, brachten zwei Jugendliche eine kleinere Unzufriedenheit zum Ausdruck, da sie sich nicht so ganz mit ihrer Kreativität in die Projektarbeit einbringen konnten.

 

Die Ergebnisse des Auswertungsrasters sind:

Projektstandort: Essen, Hauptschule Wächtlerstraße

Besonders hohe Werte erzielten die folgenden Angaben (100%):

  1. „Ich habe gelernt, mit anderen gemeinsam in der Gruppe zu arbeiten.“
  2. „Ich habe gelernt, aufeinander zu achten.“
  3. „Ich habe gelernt, eigene Lernfortschritte wahrzunehmen.“
  4. „Ich habe gelernt, Reihenfolgen(Ordnungen) einzuhalten.“
  5. „Ich habe gelernt, dass etwas scheinbar `Leichtes` schwer sein kann.“
  6. „Ich habe gelernt, im Team mit anderen eine Präsentation zu erarbeiten und umzusetzen.“

 

Weitere hohe Bewertungen (94 %) erzielten die Einschätzungen:

  1. „Ich habe gelernt, den eigenen Körper zu beherrschen.“
  2. „Ich habe gelernt, mich zu konzentrieren.“
  3. „Ich habe gelernt, selber etwas auszuprobieren.“

 

Kritisch mit vier Nennungen (25 %) bewerteten die Jugendlichen die folgenden Einschätzungen:

  1. „Ich habe gelernt, auf andere offen zuzugehen.“
  2. „Ich habe gelernt, auf andere besser einzugehen.“

 

Einige Jugendliche (13 %) waren nicht ganz zufrieden, da sie ihre Kreativität nicht so ganz einbringen konnten. Gleichzeitig schrieben sie aber auf den Auswertungsbogen, dass sie sich mehr Stunden (HipHop) wünschten. Das Meinungsbild war hier sehr unterschiedlich, nicht zuletzt war dies auch ein Spiegelbild der unterschiedlichsten kreativen Interessen in Bezug auf HipHop Moves und Stylez.

 

Projektstandort: Duisburg-Beeck

Eine Auswahl von Ergebnissen aus den Auswertungsgesprächen mit dem Referenten Orhan Feijzulovic, dem Sozialarbeiter Volker Haasper und Teilnehmern.

  1. Kontinuität der Arbeit

Von allen Seiten wurde besonders hervorgehoben, dass mit diesem Projekt kontinuierlich über einen längeren Zeitraum vor Ort gearbeitet werden konnte, was zusätzliche Impulse beförderte; z.B. haben sich einige Jugendliche über die Projektarbeit hinaus zu einer Crew zusammengeschlossen, die im Jugendzentrum weiter probte.

  1. Die Szenen zusammenbringen

Über das Projekt kamen Jugendliche aus den unterschiedlichen szenischen Milieus zusammen und erarbeiteten gemeinsam eine Performance. Das Engagement gemeinsam etwas zu erarbeiten, förderte das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Toleranz in der Gruppe.

  1. Musik-Tanz-Raum einrichten

Ein besonderes Anliegen der Teilnehmer war, dass der in dem Jugendzentrum vorhandene Musik-Tanz-Raum noch professioneller eingerichtet werden sollte; u.a. mit Spiegelwänden, Licht etc.

  1. Präsentationsforen schaffen

Die Arbeits-Präsentation zum Abschluss des Projektes war für die Jugendlichen zu wenig. Ihr Wunsch war, bei größeren Veranstaltungen aufzutreten. Es sollen zukünftig Auftritte bei Stadtteilfesten etc. koordiniert werden. Die Falken Duisburg sagten hier ihre Unterstützung zu.

 

Projektstandort: Essen, Grundschule Nordviertel

Eine Auswahl von Ergebnissen aus den Auswertungsgesprächen mit dem Referenten Michael Kassner: 

  1. Begeisterung machte den Weg frei

Begeisterung kann anstecken und inspirieren. Zum ersten Mal erhielten die Kinder der Grundschule Nordviertel die Gelegenheit, an einem Musik-Bewegungs-Projekt teilzunehmen. Das Projekt war für die Kinder etwas Besonderes. Hier hatten sie einen Freiraum, ihre eigene Kreativität umzusetzen. Zudem motivierte sie die Persönlichkeit, die Ausstrahlung und das Können des Referenten. Zudem erfuhren sie über die Projektarbeit Unterstützung, Förderung und Anerkennung für kreatives Engagement. Das wiederum weckte ungeahnte Potenziale:

  1. Die Teilnehmer entwickelten eigenständig immer Ideen für Bewegungsabläufe;
  2. Der Zusammenhalt in der Gruppe wuchs, alle arbeiteten gemeinsam an einem Ziel, an einer Performance;
  3. Die Kinder warteten am Projekttag schon lange vor Beginn des Projektes auf den Referenten;
  4. Lehrer bestätigten, dass sich verhaltensauffällige Schüler, die an dem Projekt teilnahmen, an dem Projekttag und auch später besonders positiv im Klassenverband einbrachten.
  5. „Das Projekt war ein Highlight in unserer Schule“, so die Einschätzung der Lehrer und pädagogischen Fachkräfte.

Die  Auswertungen der Fragebögen und der Gruppenbefragung belegten, dass die Kinder „sehr viel“ und „viel“ Neues erfahren / ausprobiert und erlebt hatten.

Einige Statements der Kinder lauteten:
- „Endlich selber HipHop und Streetdance machen.“
- „Ich finde alles super..“
- „Ich will noch mehr solche Projekte machen…“

 

Projektstandort: Essen, Hauptschule Wächtlerstrasse

 

Der Schulsozialarbeiter Werner Hojenski hatte vor Ort die Projektarbeit in Essen begleitet und abschließend folgende Ergebnisse zusammengefasst:

  1. Förderung von Talenten und von besonderen Neigungen

Der Referent Michael Kassner unterstützte besonders engagierte und talentierte Jugendliche durch die Möglichkeit zusätzliche Trainings und Auftritte. Dies war für einige Projektteilnehmer ein besonderer Anreiz.

  1. Das Erleben von Demokratie / Partizipation

Aktives Mitgestalten und Mitbestimmen prägte die Projektarbeit von Michael Kassner. Der Austausch von Ideen und Vorschlägen etc. sensibilisierte, die Meinung Anderer zu respektieren. Im Werkprozess wurde Demokratie erlebt.

  1. Entwicklung von Solidarität

Es entstand in der Gruppe schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Identifikation mit dem Projekt brachte es mit sich, dass viele Jugendliche regelmäßig an dem Projekt teilnahmen. Zunehmend entwickelte sich untereinander ein solidarisches Verhalten.

  1. Wahrnehmung der Unterschiedlichkeit und Gleichgewichtigkeit der Geschlechter, Kulturen und Religionen

An dem Projekt nahmen Jugendliche aus den unterschiedlichsten sozialen Milieus teil. Viele von ihnen brachten verschiedenste kulturelle Ressourcen aus diversen Herkunftsländern (Migrationshintergrund)  mit. Die heterogene Gruppe wuchs mit der Zeit zu einer Gruppe zusammen, in der mit großem Engagement gearbeitet wurde.

 

  1. Entwicklung der Persönlichkeit

Sich durchzusetzen und damit von Anderen akzeptiert zu werden, war integraler Bestandteil des Gruppenprozesses und half den Einzelnen in der Entwicklung. Die Abschlusspräsentation förderte zudem viele Anerkennungsprozesse.

 

Weitere Ergebnisse bzw. Auswirkungen

Zum Projektstandort: Jugendzentrum der Falken in Duisburg-Beeck

Aufgrund der positiven Ergebnisse in der Projektarbeit planen drei Jugendzentren der Falken in Duisburg, weitere HipHop-Projekte durchzuführen.

 

Zum Projektstandort Hauptschule, Wächtlerstrasse

Die positiven Ergebnisse in der Projektarbeit gaben den Anstoß zu weiteren Planungen; u.a. sollen weitere Projekte durchgeführt werden. Weiterhin plant die Schulleitung der Hauptschule einen Musik-Tanzraum einzurichten.

Zum Projektstandort Grundschule,Nordviertel, Essen

Das Projekt gab den Impuls zu weiteren Projekten in dem nördlichen Stadtbezirk in Essen. Daraus entstand ein Netzwerk mit fünf Grundschulen.

 

Über die evaluierten Standorte hinaus setzte die Modellreihe „Kultur in Bewegung“ einen besonderen Impuls in Bochum.

Hier entstand aus der Projektarbeit die Initiative „XVision Ruhr“ zur Integration der verschiedenen Communities. Was mit den Projekten der Reihe „Kultur in Bewegung“ in Bochum-Wattenscheid in der Swidbergstraße begann, erhielt eine Eigendynamik. Es wird von Seiten der Stadt Bochum und den Falken Bochum geplant, der Initiative einen festen Standort zu geben, in dem weitere Musik-Bewegungs-Projekte, Musik-DVD-Produktionen etc. realisiert werden können.

 Michael Brüning
LAG Musik NRW

 

Kultur in Bewegung / Jahresprogramm der LAG Musik NRW für 2010

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Integration über neue Musik-Bewegungskonzepte,Performances und mehr
Hier rotieren Sounds, Beats und Performances. Jugendliche aus unterschiedlichen Szenen und Herkunftsländern machen Programm und zeigen, was sie können. Workshops zu aktuellen Stylez finden in verschiedenen Stadtteilen im Ruhrgebiet statt,nah dran und mitten drin im Geschehen.

Die Modellreihe wird    und


Duisburg, Jugendzentren der Falken

Gelsenkirchen, JZ Tossehof

Mülheim an der Ruhr, GGS Meißelstraße

Hattingen, Haus der Jugend, Realschule Grünstraße

Essen

GGS Karlschule, GGS Hövelschule
GGS Stadthafenschule, GGS Nordviertel
Hauptschule Wächtlerstraße, Hauptschule Beisingstraße
Richard-Schirrmann-Realschule

Bochum

Hauptschule Voedestraße
Jugendzentrum Falkenheim, JZ Ludwig-Steil-Haus
Jugendzentrum Bochum-Gerthe
Peter Petersen Schule / Städt. Förderschule
AWO Jugendzentrum, FalkenZentrum, Swidbergstraße/XVisionRuhr, Hermann-Gemeiner-Schule Sprockhövel, Jugendzentrum Haßlinghausen

Dortmund, Sporthalle Nordstadt, Pumping X-Prez

Selm, Jugendzentrum „Sunshine“

Weitere Infos anfordern unter:
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Ruhr 2010 – LAG Musik NRW ist mit Projekten vor Ort

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Mit der Projektinitiative Kultur in Bewegung im gesamten Ruhrgebiet, verschiedenen Workshop-Specials mit XVision in Bochum und weiteren Projekten ist die LAG Musik NRW mit den unterschiedlichen Projektinitaitiven vor Ort präsent. Im Rahmen des Programms der LKJ NRW zur RUHR 2010 werden in der Nacht der Jugendkultur folgende Projekte der LAG Musik NRW am 3. - 4.7.2010 stattfinden: 

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